Hilfe für Ballpartner*innen


Kreative jeden Genres sind von von den Auswirkungen der Bekämpfung des Corona-Virus maßgeblich betroffen, vor allem weil sie üblicherweise freiberuflich tätig sind und deswegen nicht Urlaubstage, Pflegeurlaube oder Kurzarbeit in Anspruch nehmen können. In dieser Situation haben wir als Organisationsteam des Wissenschaftsballs beschlossen, unseren Ballpartner*innen zinslose Überbrückungsdarlehen in Höhe von 10% der letzten Gage anzubieten, die zum nächsten Ball gegenrechnet werden.

Ich veröffentliche diese Maßnahme, um möglichst viele Kolleg*innen in der Eventszene zu animieren, ähnliche Maßnahmen zu erwägen, sofern es die jeweilige wirtschaftliche Lage ermöglicht. Mein Eindruck ist, dass alleine das Angebot einen Wert an sich darstellt, der den tatsächlichen Betrag um ein Vielfaches übersteigt.

Und bis zur Beruhigung der Situation schlage ich vor, dass wir unser Motto wie folgt abwandeln: “Spaß mit Anstand – Tanz mit Abstand” (OL)

Ballvideo 2020

Nun ist es soweit: Wir präsentieren das Ballvideo 2020!

Nehmen Sie sich Zeit, um den Abend nochmal Revue passieren zu lassen, sich vielleicht selbst im Geschehen zu erblicken und schon mal Notizen für den nächsten Wissenschaftsball am 30.Jänner 2021 zu machen.  Vielen Dank an Spotteron für das gelungene Video und an Sie fürs dabei sein!

Fotos #SciBall20 Lieferung 2

Ballfotos von Franz Reiterer/piecofcakefilms.at

©SciBall/F.Reiterer/pieceofcakefilms.at
Nutzung kostenfrei erlaubt im Kontext des SciBall

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Für all diejenigen, die sich noch nicht satt gesehen haben: Auf der Homepage der Eventfotografen finden Sie noch weitere Fotos der wunderschönen Ballnacht.

Fotos #SciBall20 Lieferung 1

Ballfotos von Roland Ferrigato: © SciBall/Ferrigato.
Kostenfreie Nutzung im Kontext des Wissenschaftsballs erlaubt.

Fotos #SciBall20 Red Carpet

Nutzung kostenfrei im Kontext des SciBall
Credit: © SciBall/Ferrigato

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On behalf of the Executive Director and Fulbright Austria staff, thank you for your continued support. Fulbright Austria program participants from past and present enjoyed the Ball of Sciences tremendously! A few even experienced their first ball in Austria; these moments in time create memories that will last a lifetime. We also want to thank you for adding our logo in the program.

Thank you for your support in making a positive impact on the experience of Fulbright Austria participants and alumnae/alumni.

Kind regards,

Mitch Sims
Alumni Relations Manager
Outreach, Development, and Fundraising

Das Ballmagazin 2020

Die Ballnacht geht zu Ende, doch wir haben noch ein Ass im Ärmel: Das diesjährige, 68-Seiten starke Ballmagazin unter der redaktionellen Leitung von Katharina Kropshofer steht ab sofort zum Download bereit! Darin zu finden sind alle Highlights des Balls, viele Infos zu Bienen in der Stadt und Geschichten über Biodiversität, Netzwerkmedizin oder den Wahl-Wiener Ludwig van Beethoven. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zum Download geht es hier: http://www.wissenschaftsball.at/wp-content/uploads/2020/01/SciBall_Mag2020-screen-komprimiert.pdf

Heute keine Abendkasse!

Achtung: Heute Abend gibt es KEINE Abendkassa. Beim Ball selbst werden ab 19.45 Uhr beim Eingang Lichtenfelsgasse des Rathauses nur jene wenigen Karten ausgegeben, die bereits bezahlt, aber noch nicht abgeholt wurden. Es macht also keinen Sinn, ohne Karten zum Rathaus zu kommen.

Ein kleiner Tipp: Der Kartenverkauf für den 7. Wissenschaftsball 2021 beginnt aller Wahrscheinlichkeit am 11. November 2020.  Einfach eine Mail an ball@wissenschaftsball.at schicken und sich per Mail-Alert im November 2020 erinnern lassen. Viel Spaß.

Kerosin95: „Queere* Identitäten sind in der Musik immer noch stark unterrepräsentiert“

Kathrin Kolleritsch wird um 01:00 als Kerosin95 die Stimmung in der Volkshalle mit politischem Rap anheizen. Im Interview spricht Kerosin über unsichtbare Identitäten und die Antithese zu hartem Gangsta-Rap.

Wenn Kathrin Kolleritsch, alias Kerosin95, auf die Bühne tritt, wird es schwierig, still stehen zu bleiben. Ansteckend energetisch hüpft Kerosin über die Bühne, die Stimme – die Kerosin etwa auch in der neuen
Kollaboration »My Ugly Clementine« gemeinsam mit Mira Lu
Kovacs (Schmieds Puls), Sophie Lindinger (Leyya) und Nastasja Ronck (Lucid Kid) unter Beweis stellt – leidet darunter aber nicht.
Denn Kerosin ist – laut Eigenbeschreibung in der Single „Außen
hart innen flauschig“ – „Nicht immer taktvoll, doch stets im
Rhythmus des Metronoms“. Über gesellschaftlichen Lärm
und das Spiel mit dem Unbequemen.

Deine Texte sind sehr spielerisch und witzig, gleichzeitig lässt
kein Song die entsprechende Gesellschaftskritik aus. Wie passt
das für Dich zusammen?
Für mich gehen Gesellschaftskritik, Humor, Ironie und ernstere Momente Hand in Hand. Damit zu spielen macht mir großen Spaß beim Texten. Und auf diese Weise kann ich auch kritisch sein – ob nun mir selbst oder der Welt gegenüber. Ich komme auf jeden Fall nicht ohne meinen Schmäh aus.

In einem Interview hast Du gemeint, dass »Wut« die treibende
Kraft hinter Kerosin95 ist. Was macht Dich im Moment am
wütendsten?
Für mich ist Wut eine der treibenden Kräfte, Kunst zu machen.
Ich würde jedoch nicht sagen, dass es die treibende Kraft ist. Mich
machen viele Dinge wütend: Momentane Machtverhältnisse, manche
Leute, die ihre Privilegien nicht hinterfragen wollen oder ignorieren,
und das Patriarchat generell eigentlich immer. Ich bin auch
oft wütend auf mich selbst, meine Gewohnheiten und Rassismen,
die tief verankert sind. Aber diese Wut ist für mich durchaus konstruktiv.
Sie hilft mir, die Welt und mich selbst besser zu verstehen
und Dinge anzupacken. Gelindert wird sie nicht, sondern eher in
Texte verwandelt. Mich durch diese Texte auszudrücken und laut zu
sein, gibt mir das Gefühl, etwas in mir verändern zu können.

Die österreichische Rap-Szene hat sich mit Acts wie Ebow, Keke
und EsRap auch geschlechtlich verändert. Du identifizierst
dich nicht als Frau. Wie sichtbar sind queere* Identitäten in der
Musikszene?
Es tut sich ein bissl was in Österreich, aber ich glaube, dass queere*
Identitäten in der Musiklandschaft immer noch stark unterrepräsentiert
sind. Festivals, Line-Ups oder zum Beispiel die Nominierung
für den Amadeus (österreichischer Musikpreis, Anm.) bleiben stark
weiß und cis-männlich dominierte Räume. Das ist schade und meiner
Meinung nach auch peinlich – denn es gibt so viele großartige
Künstler*innen, die nicht gesehen und gehört werden! Das Sichtbarmachen von queeren* Identitäten ist für alle wichtig und essentiell. Und es sollte die Aufgabe von allen sein, nicht nur von den betroffenen Personen selbst.

Interview: Katharina Kropshofer

Foto: Hannah Fasching

P.S: Das volle Interview finden Sie im Ballmagazin, welches am Ende der Ballnacht an alle Besucher*innen verteilt wird und am nächsten Morgen auch online zum Download bereit steht.

Vortanzen beim Wiener Eistraum!

Ihre Beine sind müde und noch nicht tanzbereit? Wir empfehlen, sich während ein paar Proberunden beim Wiener Eistraum unseres Ballpartners Wien Marketing aufzuwärmen. Auf 9000 Quadratmetern bleibt genug Platz für einen ausgiebigen Walzer auf dem Eis. Darunter auch eine 850 Quadratmeter Eisfläche auf der Terrasse und 550 Meter, die Sie quer durch den Rathauspark und hoffentlich pünktlich zum Balleingang in der Lichtenfelsgasse führen!

Vom 23. Jänner bis 1. März 2020 täglich von 10 bis 22 Uhr

Mehr Infos auf: www.wienereistraum.com

Foto: (c) stadtwienmarketing